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Übersicht der letzten fünf Zeitungsartikel (Aktuelle Berichte sind oben):
RUNDENKÄMPFE
Luftpistole Oberliga Süd: Eine geringe Hoffnung bleibt Dietkirchen I, doch noch dem Abstieg oder der Relegation zu entkommen. Mit dem Rücken an der Wand stehend, musste gegen Groß-Gerau unbedingt ein Sieg errungen werden, was nach den bisher gezeigten Leistungen fast nicht möglich schien. Aber das Glück half dem Tüchtigen insofern, dass die Groß-Gerauer mit zweifachem Ersatz antreten mussten und am Ende ein so nicht erwarteter und für das Verhältnis der Einzelpunkte bedeutsamer 4:1 Sieg für die Reckenforstler heraus sprang. Jürgen Heimerl zeigte einmal mehr, dass er, wenn er gefordert wird, über die nötige Nervenstärke verfügt und legte mit einem 377:357 schon den Grundstein für den späteren Erfolg. Marc Legel büßte durch sein 357:365 zwar den Vorsprung wieder ein, aber Dietmar Pötz mit einem 357:347 und Franz-Josef Stamm mit dem 351:344 über schwache Kontrahenten sicherten zwei weitere Einzelpunkte. Auch der Zähler für das Mannschaftsergebnis blieb mit einem klaren 1442:1408 in Dietkirchen. Trotz dieses Punktgewinns bleibt die Lage für unseren heimischen Vertreter noch immer sehr bedrohlich, zumal auch die anderen Abstiegskandidaten punkten konnten. Nur ein Sieg in der letzten Paarung gegen Walldorf, bei der die Tagesform entscheiden dürfte, ermöglicht den sicheren Klassenerhalt. Das derzeitige Schlusslicht Usingen kann noch auf einen Erfolg hoffen, da der nächste Gegner Spitzenreiter Kriftel III, dem die Führung nicht mehr zu nehmen ist, nach eigenem Bekunden Probleme mit der Mannschaftsaufstellung haben wird. Ob Offenbach-Bieber in Dasbach ganz leer ausgeht, kann bezweifelt werden, zumal für die Dasbacher die Runde ebenfalls gelaufen ist. Im Falle einer Niederlage der Dietkircher würden am Ende die Einzelpunkte über den Abstieg entscheiden, ein sicher großes Vabanquespiel. Tabelle: 1. Kriftel III 24:6 12:0 2. Dasbach II 18:12 8:4 3. Groß-Gerau 17:13 8:4 4. Münster 12:8 6:6 5. Walldorf 13:17 4:8 6. Offenbach-Bieber 12:18 (8724) 4:8 7. Dietkirchen I 12:18 (8656) 4:8 8. Usingen 12:8 2:10
MEISTERSCHAFTEN
Diesmal richtete sich das Augenmerk der heimischen Sportschützen auf die Stände in Hadamar, wo vorrangig die 100 m-Disziplinen, das Schießen mit den großkalibrigen Sportgewehren und den Vorderladern ausgetragen wurden. Dazu waren ausgeschrieben die Wettbewerbe mit dem KK-Freigewehr, der Freien Pistole und dem KK-Auflageschießen, die sich leider alle immer weniger an Beliebtheit erfreuen.
100 m-Stände für Sportschützen gibt es nur in Ellar und Hadamar, so dass auch das Gros der Starter aus diesen beiden Vereinen kommt. Mit dem Unterhebelgewehr holte sich Manuel Prohaska (Ellar) den Titel in der Schützenklasse mit 322 vor Marc-Pierre Jung (Hadamar) mit 316. Wirklich meisterlich beherrscht Hans-Peter Jung (Hadamar) diese Waffe und überzeugte in der Altersklasse mit 370 vor seinem Vereinskollegen Alfred Kornet mit 287. Auch bei den Senioren blieben die Hadamarer unter sich. Dieter Krusche setzte sich mit 330 vor Michael Haar mit 299. Als Mannschaft in offener Wertung schafften Michael Haar (299), Hans Peter Jung (370) und Alfred Kornet (287) 956.
Mit dem Ordonnanzgewehr, zugelassen sich originalgetreue Repetiergewehre, die bis zum 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Geschossen werden je zwei Zehnerserien stehend und liegend. In der Schützenklasse trat Matthias Klingenhagen für Hadamar an und erzielte 339 Ringe. In der Altersklasse überzeugte Hans-Peter Jung erneut mit 347 vor Bernhard Hilb mit 334 und Klaus Krykowski (alle Hadamar) mit 244. Die Mannschaft (1020) bestehend aus Bernhard Hilb (334), Matthias Klingenhagen (339) und Hans-Peter Jung (347) wird auch bei den Gaumeisterschaften eine Rolle spielen.
Auch im Großkaliber Liegendkampf, 30 Schüsse, gingen nur Hadamarer an den Start. Bernhard Hilb sicherte sich hier mit 294 den Titel, gefolgt von Klaus Krykowski mit 271 und Alfred Kornet mit 245. Als Mannschaft kamen 810 Ringe zusammen.
Anerkennung verdient Rainer Bendermacher (Dietkirchen), der als Einziger mit dem KK-Freigewehr, dem wohl anstrengendsten Wettbewerb mit je 40 Schüssen in den Anschlägen Liegend, Stehend und Kniend. Hier zog er sich mit 1052 recht achtbar aus der Affäre.
Mit dem Kleinkaliber 100 m beginnt der Wettkampf erst mit der Schützenklasse. Deshalb starteten auch hier die Junioren mit und belegten gleich drei der ersten vier Plätze. Überzeugender Kreismeister wurde Nachwuchstalent Kevin Büttner (Kirberg) mit 290 vor seinem Vereinskameraden Andreas Eckert mit 286. Manuel Prohaska (Ellar) sicherte sich den dritten Platz mit 280 vor dem jungen Florian Brunn (Dietkirchen) mit 276. 5. Sebastian Schneider (Thalheim) 274, 6. Stefan Groh (Thalheim) 272, 7. Wolfgang Vogel (Thalheim) 271, 8. Felix Schlimm (Ellar) 264, 9. Sebastian Linz (Thalheim) 257, 10. Tom Flick (Thalheim) 246, 11. Andreas Weber (Thalheim) 243, 12. Lukas Blumtritt (Ellar) 238. Mannschaftskreismeister wurde Thalheim I mit 817 (Wolfgang Vogel 271, Sebastian Schneider 274, Stefan Groh 272) mit Abstand vor Ellar mit 782 (Manuel Prohaska 280, Lukas Blumtritt 238, Felix Schlimm 264) und Thalheim II mit 746 (Tom Flick 246, Sebastian Linz 267, Andreas Weber 243). In der Altersklasse sicherte sich Rainer Falk (Limburg) mit 284 seinen ersten Titel des Wochenendes vor Armin Stinner (Oberzeuzheim) mit 278 und Bernd Welter (Oberbrechen) mit 273. 4. Michael Braun (Niederhadamar) 272, 5. Rainer Bendermacher (Dietkirchen) 270 (93,91), 6. Thomas Schardt (Niederhadamar) 270 (93,87) 7. Bernhard Hilb (Hadamar) 269 (94,91), 8. Uwe Diehl (Hadamar) 269 (94,87), 9. Karl-Heinz Rohde (Hadamar) 269 (86), 10. Ralf Kühr (Dietkirchen) 262, 11. Thomas Stahl (Niederhadamar) 240. Einen weiteren Erfolg mit 278 verbuchte Franz-Josef Wagner Oberbrechen) in der Seniorenklasse. Auf den Plätzen fanden sich Peter Mai (Niederhadamar) mit 270 und Helfried Bausch (Oberzeuzheim) mit 266 wieder. 4. Klaus-Jürgen Faust (Kirberg) 259, 5. Thomas Wagner (Oberbrechen) 257, 6. Ulrich Pittner (Kirberg) 250 (87) 6. Harald Heun (Dietkirchen) 250 (82). Mannschaftsmeister der Altersklasse wurde Niederhadamar mit 812 (Peter Mai 270, Thomas Schardt 270, Michael Braun 272). 2. Oberbrechen 808 (Franz-Josef Wagner 278, Thomas Wagner 257, Bernd Welter), 3. Hadamar 806 (Uwe Diehl 269, Bernhard Hilb 269, Karl-Heinz Rohde 269), 4. Dietkirchen 782 (Ralf Kühr 262, Harald Heun 250, Rainer Bendermacher 270). Bei den Damen war Andrea Trost (Eisenbach) mit 280 erfolgreich vor Annika Liesering (Thalheim) mit 275 und Kerstin Eckrich (Erbach) mit 273. In der Damenalterklasse setzte sich das Duell zwischen Kerstin Kranz (Dietkirchen), die auch diesmal mit guten 284 die Nase vorn hatte und den Erbacherinnen Angela Rauch (Erbach), die mit 283 bis auf einen Ring heran kam, und Hildegard Löw (278) fort. Eine Mannschaftswertung wird nur für die Damenklasse durchgeführt, die die Erbacherinnen mit 834 (Kerstin Eckrich 273. Angela Rauch 283, Hildegard Löw 278) für sich entschieden.
Was für das Auflageschießen mit dem Luftgewehr und der Luftpistole gilt, zeigt sich noch deutlicher beim KK Sportgewehr Auflageschießen. Diese Disziplinen, die den „Alten“ den Spaß am Schießsport erhalten sollen, stoßen im Kreis Limburg kaum auf Resonanz. In der Seniorenklasse A gab es keinen Bewerber. Bei den Senioren B siegte Klaus-Jürgen Faust mit 280 vor Heinrich Kolb (beide Elz) mit 265 und Harald Heun (Dietkirchen) mit 253. Bei den Senioren C holte Josef Fachinger (Elz) seinen fünften Einzeltitel mit 285 vor Heinz Wunsch (Dietkirchen) mit 264. Die drei Elzer wurden mit 830 natürlich auch Mannschaftssieger.
Früher einmal als Königsdisziplin der Pistolenschützen gewertet, gerät die Freie Pistole immer mehr ins Hintertreffen. In der Schützenklasse mühte sich einzig Michael Klippel (Bad Camberg, 202). In der Altersklasse duellierten sich Thomas Leber (Kirberg, 243) und Hans-Günter Ilzhöfer (Bad Camberg, 174). Bei den Senioren A blieben Helmut Gugger (Bad Camberg, 240) und Franz-Josef Stamm (Dietkirchen, 229) unter sich. Auch bei den Damen kam es nur zu einem Zweikampf, den Cornelia Welker-Günther (Elz) mit 221 gegen Diana Folda-Kühr (Dietkirchen) mit 209 für sich entschied.
Bei seiner Einführung als Schießsportwettbewerb durch den Deutschen Schützenbund noch belacht, hat sich das Vorderladerschießen mit historischen Waffen oder deren originalgetreuen Nachbauten zu einem auch international ernst zu nehmenden Programm entwickelt, bei dem gerade die Hessen besonders erfolgreich sind. Der ständige Wechsel der Konzentration zwischen dem absolut exakten Laden und der Schussabgabe führt zu einem unverkrampften Schießen. Dabei ist zu bemerken, dass die Waffen mit absoluter Präzision treffen. Der größte Teil der Starter kam auch in diesem Jahr wieder aus Elz. Allerdings startete mit dem Perkussionsrevolver nur noch Thomas Leber (Kirberg) in der Alterklasse mit 119 Ringen.
Mit der Perkussionspistole brachte es Benedikt Weidner (Dietkirchen) in der Schützenklasse bei seinem ersten Auftritt auf 63 Ringe. In der Herren-Altersklasse überzeugte Peter Welker (Elz) mit 134 vor Thomas Leber (Kirberg) mit 80. In der Seniorenklasse A war Wolfgang Köster (Elz) mit 131 zufrieden. In der Damenklasse erzielte Cornelia Welker-Günther (Elz) 126. Mit der Steinschlosspistole, die durch die etwas langsamere Schussentwicklung ein bisschen schwerer zu handhaben ist, wies Cornelia Welker-Günther Elz) mit 109 Ihre männlichen Vereinskameraden Peter Welker mit 106 und Wolfgang Köster mit 102 in die Schranken. Das Mannschaftsresultat von 317 reicht sicher für die Qualifikation zur Gaumeisterschaft.
Mit dem Perkussionsgewehr siegte in der Schützenklasse Rene Paetzold (Elz) mit 125 vor Florian Brunn (Dietkirchen) mit 75. Eine sehr gute Leistung bot Rainer Falk (Limburg) mit seinen 136 in der Altersklasse, die er klar vor Bernd Henschel (Elz) mit 107 gewann. In der Seniorenklasse A setzte sich Wolfgang Köster (Elz) mit 127 gegen Wilfried Hark (Limburg) mit 121 und Helmut Erdkamp (Elz) mit 109 durch. Jutta Weinheimer (Elz) in der Damenklasse schoss 96 Ringe. Mannschaftsmeister wurde Elz mit Helmut Erdkamp (109), Wolfgang Köster (127) und Rene Paetzold (125) mit 361 und hatte Glück, dass ein Limburger Schütze verhindert war.
Der mit vier Titeln erfolgreichste Schütze des Wochenendes Rainer Falk (Limburg) und sein Mannschaftskamerad Wilfried Hark (von rechts).
Die Titel drei und vier dieses Wochenendes fügte Rainer Falk (Limburg) noch seiner Sammlung hinzu. Zunächst mit dem Perkussionsfreigewehr mit 135 und dann mit dem Perkussionsdienstgewehr mit 116 Ringen.
Mit dem Steinschlossgewehr duellierten sich zwei Elzer, wobei Wolfgang Köster mit 112 vor Rene Paetzold mit 89 blieb.
Theo Jeuck, 30.01.2012
GAUKÖNIGSSCHIESSEN:
Auf den Ständen der Bergschützen Kettenbach wurde der Traditionswettbewerb um die Würde des Schützenkönigs fortgeschrieben. Hier hatte auf Gauebene der Schützenkreis Limburg einige heiße Eisen im Feuer, die sich mit den Königen und Rittern aus dem Rheingau und Untertaunus sowie Wiesbaden maßen. Das Besondere an diesem Schießen ist, dass zur Feststellung der Rangordnung nicht die Gesamtringzahl heran gezogen wird sondern einzig der beste Tiefschuss, was für den sportlich orientierten Schützen eine ungewohnte Herausforderung darstellt, die sich meist in einer gesteigerten Nervosität widerspiegelt. Dazu kommt noch, dass 20 Schüsse abgegeben werden, aber vorher keine Probeschüsse gestattet sind.
Im Wettbewerb um den Gaujugendschützenkönig gingen der Kreisjugendkönig Robin Tondock (Oberbrechen) und sein 1. Ritter Maximilian Jorda (Dietkirchen) sowie als 2. Ritter Marvin Preußer (Oberbrechen) an den Start. Robin Tondock erzielte zwar eine ordentliche Leistung, aber mit einem 113-Teiler, 1,13 mm außerhalb des Zentrums, als bestem Zehner wurde er hier nur Fünfter. Mit der Luftpistole versuchte Marvin Preußer sein Glück. Mit dieser Waffe ist es ungleich schwerer einen Schuss exakt in das Zentrum zu setzen. Trotzdem gelang ihm ein 65-Teiler, der ihm den dritten Platz und damit die Würde des 2. Gauritters einbrachte. Spannend war das Duell um die Königswürde, wobei schließlich zwei Hundertstel eines Millimeters die Entscheidung brachten, mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden. Annica Stolz von den Thalschützen Hausen legte mit einem 36-Teiler vor. Unter der großen Anzahl von Zehnern fand sich bei Maximilian Jorda einer, der um zwei Hundertstel Millimeter besser platziert war, ihm also mit einem 34-Teiler den Titel des Gaujugendkönigs einbrachte. Er wird nun als einziger Vertreter des Gaues VII Rheingau gegen die neun Mitbewerber aus den übrigen Gauen des Hessischen Schützenverbandes beim Landesjugendtag am 10. März in Elz um den Landesjugendkönig mitschießen.
Bei den Senioren hielten Kreisschützenkönig Matthias Gräf (Thalheim) sowie seine beiden Ritter Franz-Josef Wagner (Oberbrechen) und Jens Schierhofer (Elz) die heimischen Fahnen hoch. In einem engen Vorderfeld, zehn der zwölf Starter erzielten einen Teiler unter 100 fand sich Jens Schierhofer mit einem 62-Teiler auf dem siebten Platz wieder. Noch ärger traf es Matthias Graf, der bei den zwanzig Schüssen zwölf Mal die Zehn getroffen hat, aber nur einen 175-Teiler als besten Schuss vorweisen konnte, wodurch er auf dem 10. Platz landete. Konzentriert ging Franz-Josef Wagner ans Werk und schon mit dem achten Schuss gelang der große Wurf. Eine Zehn, deren Abweichung aus der Mitte kaum zu erkennen war und als 15-Teiler ihn mit Abstand an die Spitze brachte. Als Gauschützenkönig wird Franz-Josef Wagner am 14. April den Gau beim Landeskönigsschießen anlässlich des Hessischen Schützentages in Wehen vertreten.
Die heimischen Schützen drücken beiden Akteuren die Daumen, dass die Erfolgsreihe sich fortsetzt und sie sich als Landesschützenkönige für das Schießen um den Bundesschützenkönig qualifizieren.
Bild 1: Gauschützenkönig Maximilian Jorda (Dietkirchen) mir seinen beiden Rittern Annica Stolz (Hau sen) und Marvin Preußer (Oberbrechen)
Bild 2: Ein stolzer Gaukönig, Franz-Josef Wagner (Oberbrechen) mit dem 1. Ritter Christian Weigel (Hattenheim, links) und seinem 2. Ritter Jens Wall (Igstadt, rechts)
MEISTERSCHAFTEN
Die schrumpfenden Teilnehmerzahlen an den Kreismeisterschaften rufen schon einige Sorgenfalten bei den Veranstaltern hervor. So ist zu bemängeln, dass in den Klassen der Erwachsenen nur noch 54 Schützen mit dem Luftgewehr gemeldet waren. Ein Grund können die finanziellen Belastungen der Vereine sein. Da sicher nur wenige Favoriten als Titelaspiranten in Frage kommen, spart man sich das Antreten und damit natürlich auch das Startgeld. Damit verlieren die Meisterschaften aber neben den sportlichen Aspekten ihre zweite Funktion, nämlich das zweite Standbein der Schützentradition, die Kameradschaft und die Geselligkeit, die früher gerade an den Tagen der Meisterschaften gepflegt wurden. Einen Lichtblick bietet allerdings der Nachwuchsbereich, wo die Entwicklung derzeit den Tendenzen bei den Erwachsenen entgegen läuft. So gehörte der dritte Meisterschaftstag mit 44 Startern ganz der Jugend, wobei zu bemerken ist, dass hier nicht nur die Masse zunimmt sondern auch die Klasse.
Das stellte in der Schülerklasse das Ausnahmetalent Maximilian Jorda (Dietkirchen) erneut unter Beweis. Mit 99 Ringen gestartet haderte er mit den 91 der zweiten Serie. Die 190 reichten aber zu einem überlegenen Sieg über seinen schärfsten Kontrahenten Marcel Weber (Kirberg) mit 183. 3. Benjamin Blumtritt (Ellar) 163, 4. Robin Siegmund (Niederhadamar) 153, 5. Pascal Gärtner (Elz) 131, 6. Moritz Geis (Kirberg) 124. Etwas enger ging es bei der männlichen Jugend zu. Kevin Reinhard (Hadamar) konnte sich erst mit der letzten Serie von 93 auf 363 steigern und sich damit von Marco Zeizinger (Oberzeuzheim) absetzen, der mit 89 Ringen es auf 358 brachte. 3. Willi Pfaffengut (Hadamar) 350, 4. Moritz Müller (Niederhadamar) 349, 5. Dominik Setzepfand (Niederhadamar) 345, 6. Danny Heep (Oberzeuzheim) 340, 7. Benjamin Olschok (Thalheim) 336, 8. Jannik Schmidt (Niederhadamar) 329. Der Mannschaftssieg ging mit 1023 (Moritz Müller 349, Dominik Setzepfand 345, Jannik Schmidt 329) an Niederhadamar. Dass sie sich allmählich weiter entwickelt, bewies Eileen Bertoldo (Kirberg) mit ihren 358 bei der weiblichen Jugend. Oberbrechen stellt noch immer das Gros der Starter bei den Junioren B. Hier lieferten sich Aaron Schäfer und Jonas Kremer (beide Oberbrechen) ein spannendes Duell auf ordentlichem Niveau, das faktisch erst mit dem letzten Schuss entschieden wurde. Bei jeweils 373 hatte Aaron Schäfer dank einer 92er Serie die Nase vorn vor Jonas Kremer, der „nur“ mit 91 in den letzten zehn Schüssen aufwartete. 3.Lukas Zeizinger (Oberzeuzheim) 370, 4. Patrick Schmidt (Oberbrechen) 367, 5. Jan-Theodor Schmidt (Oberzeuzheim) 362, 6. Johannes Marx (Oberbrechen) 357, 7. Robin Tondock (Oberbrechen) 354, 8. Christopher Weinheimer (Dietkirchen) 353, 9. Marcel Schneider (Oberbrechen) 342, 10. Lukas Blumtritt (Ellar) 342, 11. Philipp Malitz-Schroeder (Dietkirchen) 340, 12. Jan-Philip Schumann (Mensfelden) 338. Bei den Junioren A wächst allmählich eine Konkurrenz für die Phalanx aus Oberbrechen heran. Zwar holte sich Martin Rudloff mit 365 den Titel, musste sich dabei allerdings gegen die Attacken von Florian Brunn (Dietkirchen) mit 362 (95) und Mario Schmidt (Ellar) mit ebenfalls 362 (93) wehren. 4. Florian Marx (Oberbrechen) 360 (89) 5. Daniel Kremer (Oberbrechen) 360 (85), 6. Dominik Strzalek (Dietkirchen) 357. In der Mannschaftswertung - Junioren A und B gemeinsam - gewann Oberbrechen I überlegen mit 1113 (Jonas Kremer 373, Aaron Schäfer 373, Patrick Schmidt 367) vor Dietkirchen mit 1072 (Dominik Strzalek 357, Florian Brunn 362, Christopher Weinheimer 353) und Oberbrechen II mit 1071 (Florian Marx 360, Johannes Marx 357, Robin Tondock 354). 4. Oberbrechen III 1067 ( Marcel Schneider 342, Daniel Kremer 360, Martin Rudloff 365). In der Klasse Juniorinnen B hat sich Mareike Schmidt (Thalheim) mit 352 sicher für die Gaumeisterschaften qualifiziert.
In der Schützenklasse wurde Matthias Klingenhagen (Ellar) seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit der Tagesbestleistung von 386 klar von seinen Konkurrenten ab. Hinter ihm reihten sich die drei Thalheimer Sebastian Schneider mit 378, Matthias Gräf mit 372 und Wolfgang Vogel, der auf einen möglichen Start in der Altersklasse verzichtet, mit 365 ( 92) ein. 5. Manuel Prohaska (Ellar) 365 (86), 6. Stefan Groh (Thalheim) 363, 7. Kevin Blumtritt (Ellar) 362, 8. Felix Schlimm (Ellar) 360, 9. Sebastian Linz (Thalheim) 358, 10. Jörg Frömel (Mensfelden) 353, 11. Christoph Braun (Niederhadamar) 352 (94), 12. Oliver Schumann (Mensfelden) 352 (91). Mannschaftskreismeister der Schützenklasse wurde Thalheim I mit 1113 (Stefan Groh 363, Sebastian Schneider 378, Matthias Gräf 372) knapp vor Ellar mit 1108 (Felix Schlimm 360, Matthais Klingenhagen 386, Kevin Blumtritt 362) und Thalheim II mit 1073 (Wolfgang Vogel 365, Sebastian Linz 358, Andreas Weber 350). 4. Niederhadamar 1019 (Christof Braun 352, Johannes Stahl 331, Christian Wolf 336). Umkämpft war der Titel in der Damenklasse. Christine Weimer, die schon bei den Rundenkämpfen mit konstant guten Leistungen überzeugt hatte, konnte auch hier wieder ihre ausgezeichnete Form bestätigen und siegte mit 381 vor der harten Konkurrenz aus Eisenbach. Kerstin Eckrich kam als Zweite bis auf 379 heran und Andrea Trost blieb mit 378 nur um einen weiteren Ring zurück. 4. Annika Liesering (Thalheim) 376, 5. Maria Hurtig (Ellar) 360, 6. Margaretha Rosenbusch (Eisenbach) 359. Mit dem besten Mannschaftsresultat des Wochenendes von 1116, das noch verbessert werden kann, fährt das Eisenbacher Trio mit guten Chancen zu den Gautitelkämpfen. Meister der Herren Altersklasse wurde Thomas Schardt (Niederhadamar) mit 369. Auf den Plätzen ordneten sich Armin Stinner (Oberzeuzheim, 366) und Bernd Welter (Oberbrechen, 356) ein. 4. Michael Braun /Niederhadamar) 353, 5. Reinhold Maibach (Oberbrechen) 348, 6. Michael Koch (Niederhadamar) 347, 7. Holger Winterwerber (Mensfelden) 327, 8. Peter Weber (Erbach) 306. Die Mannschaftswertung war mit 1069 (Thomas Schardt 369, Michael Koch 347, Michael Braun 353) eine Sache von Niederhadamar. In der Damen Altersklasse duellierten sich die beiden Erbacherinnen Martina Glenz und Astrid Heide-Korzen. Mit ausgeglichenen Serien, konstant über 90 Ringen, erzielte Martina Glenz 374, ihre Mitstreiterin schaffte 364. In der Seniorinnenklasse A überzeugte Kerstin Kranz (Dietkirchen). Eine im Vergleich zu dem Restprogramm mäßige erste Serie von 92 Ringen verhinderte eine noch bessere Leistung. Aber mit ihren 380 verwies sie die immer starke Konkurrenz aus Erbach in die Schranken. Angelika Rauch (Erbach) blieb diesmal mit 366 deutlich zurück. Auf den dritten Platz schob sich Marion Schneider (Oberbrechen) mit 360 vor Hildegard Löw (Erbach) mit 359. Die Erbacherinnen Hildegard Löw (359), Angela Rauch (366) und Martina Glenz (374) sicherten sich dafür den Mannschaftstitel in der Damen Altersklasse mit 1099. In der Seniorenklasse A war Franz-Josef Wagner (Oberbrechen) einmal mehr nicht zu schlagen, auch wenn ihm bei eigenen 366 der Oberzeuzheimer Armin Stinner mit 363 bedrohlich nahe kam. 3. Ulrich Pittner (Eisenbach) 357, 4. Gerhard Krickau (Erbach) 343, 5. Thomas Wagner (Oberbrechen) 338. In der Seniorenklasse B erzielte Paul Trost (Oberbrechen) 338 Ringe. Als Mannschaft schossen Paul Trost (338), Thomas Wagner (338) und Franz-Josef Wagner (366) 1042. Schon seinen vierten Titel bei den laufenden Meisterschaften holte sich Josef Fachinger (Elz) in der Körperbehindertenklasse mit Federbock. Seinen 382 hatte Rosemarie Oberbauer (Hadamar) mit ihren 354 diesmal nicht viel entgegen zu setzen.
Bild 1: Die zwei der derzeit größten Talente im Schützenkreis Limburg in der Schülerklasse: Maximilian Jorda (Dietkirchen) und Macel Weber (Kirberg). (von links)
Bild 2: Kreismeisterin der Seniorinnenklasse A Kerstin Kranz (Dietkirchen) bei der Siegerehrung durch den Kreisschützenmeister Manfred Winter
Bild 3: Das Trio aus Oberbrechen mit Paul Trost, Franz-Josef Wagner und Thomas Wagner (von links) wurde Mannschaftskreismeister in der Seniorenklasse.
Theo Jeuck, 23.01.2012
MEISTERSCHAFTEN
Zum Auftakt der Kreismeisterschaften standen vorrangig die jüngsten und ältesten Jahrgänge unter den Sportschützen im Focus der Wettkämpfe. Der Nachwuchs ermittelte seine Meister in der Disziplin Luftgewehr-Dreistellung, während die Senioren ihre Auflagewettbewerbe austrugen.
Luftwehr-Dreistellung dient dazu, die Schüler, die Jugend und die Junioren B, die noch nicht mit Feuerwaffen schießen dürfen, an den schwierigeren Wettbewerb mit dem Sportgewehr heran zu führen, wobei einige ihr Talent schon unter Beweis stellten. Bei den Junioren B holte sich Jan-Theodor Schmidt (Oberzeuzheim) mit 286 (98 liegend. 97 stehend, 91 kniend) den Sieg vor seinem Vereinskameraden Lukas Zeizinger mit 276 (95,91,90). In der Jugendklasse weiblich steigerte sich Eileen Bertoldo (Kirberg auf 280 (98,89,93). In der Jugendklasse männlich dominierte Dominik Setzepfand (Niederhadamar mit 281 (95, 93, 93) vor Kevin Reinhard (Hadamar) mit 272 (91,92,89) und dem ringgleichen Marco Zeizinger mit 272 (98,88,86). 4. Danny Heep (Oberzeuzheim) 271 (95,80,96), 5. Willi Pfaffengut (Hadamar) 264 (94,85,85), 6.Moritz Müller (Niederhadamar) 259 (91,86,82), 7. Jannik Schmidt (Niederhadamar) 247 (90,76,81). Mit 787 fiel der Mannschaftstitel an die drei Akteure aus Niederhadamar. Für den ersten Höhepunkt sorgte das Ausnahmetalent und der amtierende Deutsche Meister mit dem Luftgewehr Maximilian Jorda (Dietkirchen), der als jüngster Starter in der Schülerklasse mit 296 Ringen, 99 im Liegen , 97 im Stehen und 98 im Knien, die Tagesbestleistung erbrachte. Sein schärfster Kontrahent Marcel Weber (Kirberg) zeigte mit seinen 288 (98,93,97),dass auch hier ein Spitzenschütze heran reifen könnte. 3. Pascal Gärtner (Elz) 244 (86,80,78).
Der verschobenen Alterspyramide gerecht werden die Auflage-Disziplinen, die für die Senioren ausgeschrieben sind. Allerdings bleibt das Starterfeld, gering erweitert, in unserem Kreis noch immer leicht überschaubar. Die gebotenen Leistungen haben sich jedoch inzwischen schon leicht gesteigert. In der Seniorenklasse A holte sich Routinier Ulrich Pittner (Eisenbach) die Meisterschaft mit 295 vor Klaus Peuker (Limburg) mit 293. Dietmar Pötz (Dietkirchen) erreichte ebenfalls noch 290 Ringe. 4. Peter Mai (Niederhadamar) 277. Bei den Seniorinnen A blieben die drei Damen aus Erbach unter sich. Gisela Nauheimer-Krüger wurde mit 287 Titelträgerin knapp vor Hildegard Löw mit 285 und Angela Rauch mit 274. Die drei Damen wurden auch mit 846 Rinden Sieger in der Mannschaftswertung der Seniorinnenklasse. Bei den Senioren B setzte sich Klaus-Jürgen Faust (Elz) mit 291 durch, gefolgt von Harald Heun (Dietkirchen) mit 286 und Heinrich Kolb (Elz) mit 282. Bei den Senioren B, 72 Jahre und älter, bewies Josef Fachinger (Elz) mit der Tagesbestleistung von 296, dass Schießen ein Sport ist, den man auch im Alter noch leistungsorientiert betreiben kann. Das bewies einmal mehr auch der älteste Gewehrschütze des Kreises Heinz Breuer (Elz), der mit seinen 87 Jahren es immer noch auf 277 Ringe brachte, knapp vor Heinz Wunsch (Dietkirchen) mit 276. Mannschaftstitelträger bei den Senioren B wurde das Trio aus Elz mit 869 (Josef Fachinger 296, Klaus-Jürgen Faust 291, Heinrich Kolb 282).
Auch die Luftpistolenschützen ziehen beim Auflageschießen nach. Erstmal als Meisterschaft im Schützenkreis Limburg ausgeschrieben, traten allerdings nur drei Schützen an. In der Seniorenklasse A war Franz Josef Stamm (Dietkirchen) mit seinen 276 recht gut dabei. In der Seniorenklasse C holte sich Josef Fachinger (Elz) mit 261 seinen zweiten Titel vor Hagen Beer (Elz) mit 245.
Ein stark geschrumpftes Starterfeld mit inzwischen recht mäßigen Leistungen trat in Dietkirchen mit der Luftpistole an. Erfreulich ist allerdings, dass sich im Nachwuchsbereich, wenn auch noch zögerlich, wieder etwas bewegt. In der Juniorinnenklasse B dürfte Angelina Schmidt (Thalheim) mit ihren 284 allerdings nicht zufrieden gewesen sein. Bei den Junioren B brachte es Patrick Weifenbach (Lindenholzhausen) auf 310. Favorit der Junioren A war Marvin Peußer (Oberbrechen), der seiner Rolle mit ordentlichen 351 auch gerecht wurde. 2. Benedikt Weidner (Dietkirchen) 312, 3. Rene Adito (Mensfelden) 305, 4. Niclas Frömel (Mensfelden) 303. Nur noch elf Schützen bewarben sich in der Schützenklasse um die Meisterehren. Gerade hier ist ein starker Rückgang nicht nur an Quantität sondern auch an Qualität festzustellen. Meister wurde Björn Heep (Oberzeuzheim) mit 363 vor Jürgen Heimerl (Dietkirchen) mit 360 und Meik Kausch (Bad Camberg) mit 357. 4. Andreas Lenfers (Dietkirchen) 353, 5. Jörg Frömel (Mensfelden) 343, 6. Michael Klippel (Bad Camberg) 343, 7. Klaus-Dieter Rosenbusch (Limburg) 335. 8. Dumitru Tica (Dietkirchen) 335. Der Mannschaftstitel ging mit enttäuschenden 1048 an Dietkirchen (Jürgen Heimerl 360, Dumitru Tica 335, Andreas Lenfers 353) vor Bad Camberg mit 1030 (Ludwig Ditze 330, Meik Kausch 357, Michael Klippel 343). In der Damenklasse hat sich die Teilnehmerzahl gesteigert, weil die ehemaligen Juniorinnen aus Thalheim aufgerückt sind. Janina Schönberger nutzte ihren ersten Auftritt mit 363 gleich zum Titelgewinn vor Ann-Kathrin Nehl mit 351. Mir deutlichem Abstand folgten die Konkurrentinnen auf den Plätzen: 3. Beate Mais 327, 4. Karin Altenhofen-Pacak 326, 5. Diana Folda-Kühr (alle Dietkirchen) 319, 6. Annika Liesering (Thalheim) 315. Mannschaftssiegerinnen wurden die Thalheimerinnen mit 1029 vor Dietkirchen mit 972. In der Altersklasse waren es noch 15 Starter. Als der Beste erwies sich Klaus Trost (Eisenbach) mit 361. Auf den Plätzen dahinter reihten sich ein Markus Nink (Elz) mit 359 und Ralf Kühr (Dietkirchen) mit 354. 4. Hans-Günter Effelberger (Oberbrechen) 351, 5. Adolf Mohr (Kirberg) 346, 6. Bernhard Heibel (Niederhadamar) 344, 7. Peter Bussek (Kirberg) 344, 8. Thomas Jellinek (Oberzeuzheim) 340, 9. Franz-Richard Fux (Bad Camberg) 337, 10. Thomas Leber (Kirberg) 336. Ein enges Duell gab in der Seniorenklasse A zwischen Josef Kanty (Bad Camberg) und Dietmar Pötz (Dietkirchen), die beide mit 358 Ringen vom Stand kamen. Die letzte Zehnerserie entschied mit 90:84 zu Gunsten des Cambergers. 3. Franz-Josef Stamm (Dietkirchen) 355, 4. Walter Michel (Niederhadamar) 348, 5. Erich Wiegand (Bad Camberg) 345, 6. Walter Wagner (Oberbrechen) 346, 7. Werner Gibitz (Eisenbach) 336, 8. Thomas Wagner (Oberbrechen) 333. Als „Youngster“ neu in der Seniorenklasse B zeigte Helmut Gugger (Bad Camberg) mit seinen 352 wer der neue Chef ist. Hier konnten Helmut Schmidt (Dietkirchen) mit 320 und der mit fast 86 Jahren älteste aktive Pistolenschütze Paul Fuchs (Kirberg) mit 304 nicht mehr Paroli bieten. Mannschaftskreismeister der Altersklasse, hier werden in die Wertung auch die Senioren involviert, wurde Dietkirchen. Dietmar Pötz (358), Franz-Josef Stamm (355) und Ralf Kühr (354) brachten es auf 1067 Ringe vor Bad Camberg mit 1047 (Josef Kanty 358, Helmut Gugger 352, Erich Wiegand 347) und Oberbrechen mit 1029 (Hans-Günter Effelberger 351, Walter Wagner 345, Thomas Wagner 333). 4. Kirberg 1026 (Peter Bussek 344, Thomas Leber 336, Adolf Mohr 346), 5. Eisenbach 926 (Werner Gibitz 336, Klaus Trost 361, Jürgen Zöller 229). Bei den Seniorinnen A war einmal mehr Rosemarie Kullmann (Limburg) mit 334 erfolgreich.
Der Zimmerstutzen, eine Waffe, die verstärkt in Bayern geschossen wird, verliert im heimischen Raum immer mehr an Bedeutung und droht irgendwann auszusterben, Es gab schon keine Starter mehr in der Schützen und auch in der Damenklasse, von Interessenten im Nachwuchsbereich ganz zu schweigen. Mannschaftsmeister der Damenklasse wurden die Erbacherinnen mit 747. Dabei erzielten Angela Rauch 258. Hildegard Löw 256 und Gisela Nauheimer-Krüger 233 Ringe. In dieser Reihenfolge machten die Damen auch den Titel in der Damenaltersklasse unter sich aus. In der Herren-Altersklasse blieben die drei Starter aus Niederhadamar unter sich. Den Titel holte sich Thomas Schardt mit 257 vor Klaus Hannappel mit 256 und Michael Braun mit 255. Als Mannschaftssieger erreichten sie 768. In der Seniorenklasse A bemühten sich zwei Kirberger. Ulrich Pittner holte sich mit 242 seinen zweiten Titel vor Klaus-Jürgen Faust mit 232. Schon den dritten Erfolg heftete Josef Fachinger (Elz) an seine Fahnen, der es in der Körperbehindertenklasse auf 264 Ringe brachte.
Bild 1: Drei „Pioniere“, die ersten Starter in der Seniorendisziplin Luftpistole Auflage: Hagen Beer, Josef Fachinger, Franz-Josef Stamm (von links)
Bild 2: Siegerehrung der drei ältesten Luftgewehrschützen. Kreissportleiter Manuel Prohaska zusammen mit Josef Fachinger (75 Jahre), Heinz Wunsch (77 Jahre), Heinz Breuer (87 Jahre) (von links)
RUNDENKÄMPFE
Luftpistole Oberliga Süd: Alarmstufe rot für das bisher in den Rundenkämpfen ranghöchste Team aus dem Schützenkreis Limburg. Als krasser Außenseiter beim Tabellenführer Kriftel III angetreten, bot sich für Dietkirchen I die Chance zu einem Überraschungserfolg. Leider können die Cracks vom Reckenforst einfach ihr Potenzial nicht ausschöpfen. So konnten die Krifteler am Ende, trotz für dieses Team mäßiger Leistung, am Ende noch einen 5:0 Sieg verbuchen. Jürgen Heimerl war mit seinem 366:368 noch am nächsten an einem Punktgewinn. Marc Legel, 15 bis 20 Ringe unter seiner Normalleistung, musste sich mit 354:365 geschlagen geben. Dietmar Pötz, auch ein Aspirant für die 370er Marke, blieb mit 358:364 auf der Strecke. Franz-Josef Stamm, schon mit 373 geglänzt, erwischte einen rabenschwarzen Tag und gab seinen Einzelpunkt durch ein 348:351 ab. In der Mannschaftswertung schlug ein deutliches und schwaches 1426:1448 zu Buche. Um den Klassenerhalt zu sichern müssten die Dietkircher nun ihre beiden noch ausstehenden Heimkämpfe gewinnen. Gegen Groß-Gerau, das sich gegen den Titelanwärter Dasbach auf eine Saisonbestleistung von 1473 Ringen steigerte, werden die Trauben wohl etwas zu hoch hängen. Ob es zum Kehraus gegen den ebenfalls Abstiegsaspiranten Walldorf vielleicht nur noch um den Relegationsplatz geht hängt auch vom Abschneiden der anderen vom Abstieg bedrohten Mannschaften ab. Tabelle: 1. Kriftel III 20:5 10:0 2. Dasbach II 17:8 8:2 3. Groß-Gerau 16:9 8:2 4. Münster 9:6 4:6 6. Walldorf 7:13 2:6 7. Offenbach-Bieber 8:17 (7259) 2:8 8. Dietkirchen I 8:17 (7214) 2:8
Theo Jeuck, 16.01.2011
Nach Abschluss der sportlichen Wettbewerbe richten die Schützen zum Jahresabschluss ihre Aufmerksamkeit ihrem zweiten Standbein, der Tradition. Dies spiegelt sich im Schießen um die Kreispokale und dem Königsschießen wider. Dabei zählt neben der guten Schießleistung auch zu einem gewissen Grad das Glück, hier in Gestalt des besten Tiefschusses. Das heißt, der Abstand des besten Schusses von der Mitte wird gemessen in hundertstel Millimetern als Minuspunkte gewertet. Das Gesamtresultat eines Schützen resultiert aus der Summe des Teilers und der Differenz der erbrachten Leistung zur vollen Ringzahl von 200 Ringen. Je vier Schützen eines Vereins beziehungsweise drei Jugendschützen bilden eine Mannschaft, wobei das Team mit der niedrigsten Punktzahl einen der wertvollen Wanderpokale für ein Jahr sein Eigen nennen darf.
Den Auftakt machte der Nachwuchs, zugelassen bis einschließlich des Jahrgangs 1992. Aus seinem großen Pool der Nachwuchstalente konnte Oberbrechen auf eigenem Stand gleich vier Mannschaften ins Rennen schicken. Dass neben der Masse auch Klasse an den Start ging bewies gleich Oberbrechen III, das sich mit 239 Punkten den Pokal sicherte. Martin Rudloff (70er Teiler, ein Fehl von 18 Ringen zu 200) mit 88, Robin Tondock (23, 25) mit 48 und Marvin Knapp (63, 40) mit 103 setzten sich klar vor die Konkurrenz. Die kam aus Dietkirchen. Hier führte Maximilian Jorda mit der besten Schießleistung von 193 Ringen und damit sieben Minuszählern und einem 35 Teiler mit 42 Punkten sein Team auf Rang zwei. Florian Brunn (142, 30) mit 172 und Dominik Strzalek (62, 24) mit 86 sorgten für glatte 300 Punkte. 3. Oberbrechen II 315 (Kathrin Preusser 113 (58, 55), Aaron Schäfer 120 (103,17), Florian Marx (62,20, 82); 4.Oberbrechen IV 331 (Cedrick Schwenk 117 (77, 40), Marvin Preußer 62 (45, 17), Rene Lieber 152 (117, 35); 5. Niederhadamar 345 (Dominik Setzepfand 126 (105, 21), Moritz Müller 78 (54, 24), Dominic Roberti 141 (108, 33) 6. Oberbrechen I 385 (Patrick Schmitt 110 (90, 20), Johannes Marx 181 (163, 18) Jonas Kremer 94 (76, 18) 7. Dietkirchen II 680 (Christofer Weinheimer 120 (79, 41), Philipp Malitz 184 ((143, 41), Benedikt Weidner 386 (300, 86).
In der Einzelwertung ging es um die Würde des Jugend-Schützenkönigs und der beiden Ritter, die den Kreis beim Gaukönigsschießen am 21. Januar 2012 in Kettenbach vertreten werden. Hierbei wurde die Reihung nur nach den Teilern vorgenommen. Dabei war Robin Tondock (Oberbrechen) mit 23 der Glücklichere vor Maximilian Jorda (Dietkirchen) mit 35 und Marvin Preußer (Oberbrechen), der mit der Luftpistole antrat, mit 45. Die weiteren Platzierungen: 4. Moritz Müller (Niederhadamar) 54, 5. Kathrin Preusser 58, 6. Florian Marx (beide Oberbrechen) 62, 6. Dominik Strzalek (Dietkirchen) 62 8. Marvin Knapp 63, 9. Martin Rudloff 70, 10. Jonas Kremer 76, 11. Cedrick Schwenk (alle Oberbrechen) 77.
Vierermannschaften gehen bei den Senioren an den Start, getrennt nach Luftgewehr und Luftpistole. Um den Luftgewehrpokal lieferten sich Thalheim I und Erbach einen spannenden Zweikampf. Für die Westerwälder brachte Lutz Lachnit 164,1 Punkte (20 Fehlende Ringe, 144,1 Teiler) ein. Wolfgang Vogel lieferte 107,9 (17, 90,9) und Sebastian Linz ließ 89,4 (19, 70,4) folgen. Eine exzellente Serie erzielte Matthias Gräf, der mit 24,8 (11, 13,8) die Mannschaft bei 386,2 Minuspunkten hielt und so den Pokalsieg sicherte. Die Erbacher, mit der kompletten Ligamannschaft angetreten, hielten wacker mit. Kerstin Eckrich weckte mit 67 (11, 56,0) erste Hoffnungen. Angela Rauch brachte es trotz schwächerer Schießleistung noch auf 94,7 (22, 72,7). Hildegard Löw fehlte bei den 104,9 (12, 92,9) der „gute Zehner“, was noch mehr für Martin Sturm zutraf, der bei nur neun Fehlringen sich mit einem 122,8 Teiler und 131,8 begnügen musste. Die 398,4 reichten somit nut zu Rang zwei. 3. Oberbrechen 486,9 (Franz-Josef Wagner 26,6 (12, 14,6); Bernd Welter 123,2 (17, 106,2); Marion Schneider 172,5 (36, 136,5); Paul Trost 164,6 (19, 135,6) 4. Ellar 551,6 (Manuel Prohaska 99,7 (17, 82,7); Felix Schlimm 14, 49,8); Adrian Petermann 285,8 (42, 243,8) Michael Klingenhagen 102,3 (20, 82,3) 5. Hadamar 686,2 6. Mensfelden 806,0 7. Thalheim II 869,3. Eng wie noch nie ging es bei der Vergabe des Königstitels mit dem Luftgewehr zu. Jens Schierhofer (Kirberg) erzielte mit 195 des beste Tagesergebnis, aber zu den 5 Minuspunkten kam noch ein 22,1 Teiler. Mit 27,1 ordnete er sich hinter dem Oberbrechener Urgestein Franz-Josef Wagner ein, der den 12 Minuszählern vom Schießen einen 14,6 Teiler für 26.6 Punkte folgen ließ. Beide wurden noch von Matthias Gräf (Thalheim) übertroffen, der durch elf Punkte aus dem Schießergebnis und einem 13,8 Teiler mit 24,8 knapp die Nase vorn hatte. Die drei werden den Kreis beim Gaukönigsschießen, ebenfalls in Kettenbach, vertreten. Der Gaukönig nimmt im April am Landeskönigschießen teil, wo es um die Qualifikation zum Bundeskönigsschießen geht. Weitere Platzierungen: 4. Felix Schlimm (Ellar) 63,8 (14, 49,8), 5. Kerstin Eckrich (Erbach) 67,0 (11, 56,0) 6. Christine Weimer (Niederhadamar) 77,9 (13, 64,9) 7. Paul Duda (Thalheim) 79,5 (40, 39,5) 8. Andreas Weber (Thalheim) 86,9 (24, 62,9) 9. Sebastian Linz (Thalheim) 89,4 (19, 70,4) 10. Angela Rauch (Erbach) 94,7 (22, 72,7) 11. Manuel Prohaska (Ellar) 99,7 (17, 82,7) 12. Michael Klingenhagen (Ellar) 102,3 (20, 82,3).
Da der Pokalverteidiger Dietkirchen nicht teilgenommen hat, war einmal mehr der Weg frei für Elz, sich mit der Luftpistole den Peter-Sebus-Pokal zu holen. Mit 470,4 (Klaus Schlitt 69,3 (19, 50,3), Ralf Friedrich 84,8 (13, 71,8), Markus Nink 87,9 (21, 66,9) Cornelia Welker-Günther 228,4 (33, 195,4) blieben die Elzer klar vor Niederhadamar mit 514,2 (Michael Gasteier 208,4 (22, 186,3), Marcel Funke 146,1 (16, 130,1), Timo Becker 110,2 (22, 88,2), Bernhard Heibel 49,5 (21, 28,5). 3. Limburg 617,7 (Matthias Paetzold 88,3 (30, 58,3), Rosemarie Kullmann 130,9 (19, 111,9), Rainer Falk 229,4 (30, 199,4) Hans-Jürgen Lehnert 169,1 (37, 132,1) 4. Oberbrechen 821,5 (Hans-Günter Effelberger 123,6 (25, 98,6), Torsten Ricker 226,1 (34, 182,1), Thomas Wagner 264,8 (31, 233,8), Walter Wagner 207,0 (30, 177,0) 5. Mensfelden 1201,1 (Holger Winterwerber 210,3 (32, 178,3) Niclas Frömel 265,5 (53, 212,5), Rene Adito 562 (62, 500,0) Jörg Frömel 163,3 (34, 129,3).
Um bei der Einzelwertung, die für die Qualifikation zum Gaukönigsschießen gemeinsam mit den Gewehrschützen vorgenommen wird, einen Ausgleich für die größere Scheibe der Pistolenschützen und daraus resultierenden größeren Abständen zur Mitte zu haben, wird der erzielte Teiler mit dem Faktor 1/3 multipliziert. Die Königswürde sicherte sich Bernhard Heibel (Niederhadamar) mit 30,5 Punkten (21, 9,5) vor den Rittern Klaus Schlitt mit 35,8 (19, 16,8) und Ralf Friedrich (beide Elz) mit 36,9 (13, 23,9). Für keinen reichte es allerdings für die Teilnahme am Gauschießen, da die drei Erstplatzierten mit dem Luftgewehr diesmal niedrigere Werte erzielten. 4. Markus Nink (Elz) 43,3 (21, 22,3) 5. Matthias Paetzold (Limburg) 49,4 (30, 19,3), 6. Timo Becker (Niederhadamar) 51,4 (22, 29,4), 7. Thomas Breuer (Elz) 54,4 (26, 28,4), 8. Rosemarie Kullmann (Limburg) 56,3 (19, 37,3) 9. Hans-Günter Effelberger (Oberbrechen) 57,9 (25, 32,9), 10. Marcel Funke (Niederhadamar) 59,4 (16, 43,4), 11. Jörg Frömel (Mensfelden) 77,1 (34, 43,1), 12. Michael Bac (Elz) 80,1 (42, 38,1)
Großkaliber Kurzwaffen Oberliga Süd: Inzwischen ist auch die letzte noch ausstehende Partie zwischen Heftrich und Buchschlag ausgeschossen. Die Heftricher erlebten zur Hälfte der Saison eine wahre Leistungsexplosion, was sie in der abschließenden Begegnung noch einmal demonstrierten. So konnte auch das noch bis zuletzt als heißer Titelanwärter gehandelte Buchschlag mit dem dritten 3:2 Erfolg in Serie gestoppt werden, wodurch sich die Tabellensituation noch einmal veränderte. Heftrich rückte trotz niedriger Einzelpunktzahl auf Rang zwei vor und ebnete Lindenholzhausen I noch den Weg zu Platz drei, den die Lindenholzhäuser letztendlich wegen insgesamt zwei mehr erzielten Ringen gegenüber Buchschlag zum Abschluss einnehmen. Abschlusstabelle: 1. Mühlheim-Dietesheim 14:6 6:2 2. Heftrich 10:10 6:2 3. Lindenholzhausen I 12:8 (6038) 4:4 4. Buchschlag 12:8 (6036) 4:4 5. Stockstadt 2:18 0:8
Luftgewehr Gauliga: Nicht nur Elz als überragenden Sieger sondern auch die beiden anderen Mannschaften aus den Kreis Limburg haben eine ausgezeichnete Rolle in der nun beendeten Saison gespielt. Nachdem Erbach I schon als Zweiter hinter den Elzern fest stand, hat sich Thalheim I mit einem unangefochtenen Sieg über Eltville noch auf den dritten Rang vorgeschoben. Matthias Klingenhagen brauchte das Glück des Tüchtigen, um mit einem 382:381 den ersten Punkt zu sichern. Glück hatte ein etwas schwächelnder Stefan Groh, dessen Gegnerin beim 356:353 ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischte. Mit einem soliden 371:364 setzte Lutz Lachnit die Siegesserie fort, ebenso wie der erstmals antretende Thomas Melbaum mit einem 368:350. Das 1477:1448 brachte den Westerwäldern ein glattes 5:0. Abschlusstabelle: 1. Elz 32:3 14:0 2. Erbach I 20:15 10:4 3. Thalheim i 19:16 8:6 4. Eltville 17:18 6:8 5. Kemel 16:19 (10448) 6:8 6. Steinfischbach II 16:19 (10342) 6:8 7. Kiedrich 12:23 4:10 8. Freudenberg-Frauenstein 8:27 2:12
Theo Jeuck, 19.12.2011
Luftgewehr Gauliga: Das junge Team aus Elz hat eine der erfolgreichsten Runden abgeschlossen. Kevin Büttner gab seinen Einzelpunkt mit 377:387 ab. Allerdings rückten Andreas Eckert mit 382:372 und Jens Schierhofer mit 385:373 die Verhältnisse nach diesem ungewohnten Fehlstart wieder zurecht. Für den verhinderten Manuel Steger sprang Altmeister Josef Fachinger ein und zeigte, dass er, obwohl er sich aus dem Wettkampfgeschehen zurück gezogen hat, noch nichts verlernt hat. Mit einem 379.357 sicherte er den dritten Punkt und sorgte beim 1523:1489 mit für ein ordentliches Mannschaftsergebnis und ein 4:1 gegen Steinfischbach II. Den Elzern ist es gelungen im Laufe der Runde nur drei Einzelpunkte abzugeben. Einen spannenden Abschluss lieferten Erbach I und Kemel. Gegen die Kemeler Nummer eins hatte Martin Sturm beim 379:389 keine Chance. Kerstin Eckrich mit 378:373 und Angela Rauch mit 371:362 brachten die Erbacher in Front. Hildegard Löw erreichte gegen ihren Gegner ein 373:373 und vergab wegen des 93:96 in der letzten Zehnerserie. Da aber daraus keine Verschiebung in der Gesamtringzahl mehr resultierte, reichte das zum 1501:1497 und einem 3:2. Die Partie zwischen Thalheim I und Eltville ist erst für den 18.12. angesetzt. Tabelle: 1. Elz 32:3 14:0 2. Erbach I 20:15 10:4 3. Eltville 17:13 6:6 4. Thalheim I 14:16 6:6 5. Kemel 16:19 (10448) 6:8 6. Steinfischbach II 16:19 (10342) 6:8 7. Kiedrich 12:23 4:10 8. Freudenberg-Frauenstein 8:27 2:12
Luftpistole Oberliga Süd: Dietkirchen I steckt bis über beide Ohren im Abstiegskampf. Bisher ohne Punktgewinn hieß es gegen Usingen, ebenfalls zu den gefährdeten Mannschaften zu rechnen, unbedingt einen Sieg zu erringen, um endlich das Tabellenende zu verlassen. Der direkte Gegner von Jürgen Heimerl übertraf sich selbst und brachte dem Dietkircher mit 371:380 eine Niederlage bei. Marc Legel glich mit einem 364:359 das Punktekonto aus, holte aber im Hinblick auf das Mannschaftsresultat nur fünf Ringe auf. Die Lichter schienen auszugehen als Franz-Josef Stamm seinen Punkt mit einem 348:360 abgab und die Differenz auf 17 Ringe angewachsen war. Dietmar Pötz musste nun mit einem Vorsprung von mindestens 18 Ringen gewinnen, um den ersten Erfolg noch zu sichern. Die Reckenforstler hatten Glück, denn der vierte Schütze der Usinger war total überfordert und ermöglichte mit 363:309 zunächst den Ausgleich und mit 1446:1408 auch noch einen deutlichen Mannschaftssieg zum 3:2. Die drei nun noch ausstehenden Begegnungen finden erst im Januar beziehungsweise Februar statt. Dabei dürfte zunächst bei Kriftel III, das noch mit um die Tabellenführung kämpft, nichts zu erben sein. Aber in den beiden Heimkämpfen gegen Groß-Gerau und Walldorf müssten die für den Klassenerhalt nötigen Punkte zu ergattern sein. Tabelle: 1. Dasbach II 16:4 8:0 2. Kriftel III 15:5 8:0 3. Groß-Gerau 12:6 6:2 4. Usingen 10:10 2:6 5. Dietkirchen I 8:12 2:6 6. Offenbach-Bieber 7:13 (5809) 2:6 7. Walldorf 7:13 (5774) 2:6 8. Münster 5:15 2:6
Gauliga: Bad Camberg I vergab einen durchaus noch möglichen Sieg, der allerdings an der Situation, die Teilnahme an den Relegationskämpfen, nichts mehr geändert hätte. Josef Kanty startete mit einem für ihn ungewohnten 345:361. Stark agierte Lucas Sabel, der mit seinem 372:366 für den Ausgleich sorgte. Franz-Josef Fux brachte die Badestädter mit dem 358:350 sogar in Führung, die Helmut Gugger mit den 346:358 wieder verlor. Die Entscheidung fiel durch das Mannschaftsergebnis, das mit 1435:1421 leider zu Gunsten von Wehen entschied und zu dem 2:3 führte. Wäre das Elzer Quartett immer so aufgetreten wie beim Kehraus in Hohenstein, hätte man an der Spitze ein Wort mitreden können. Für Frank Johannes (373:364), Klaus Schlitt (361:354), Markus Nink (360:356) und Ralf Friedrich (367:348) und mit dem 1461:1422 gab es noch einmal ein überlegenes 5:0. Abschlusstabelle: 1. Dasbach III 25:10 12:2 2. Kemel 23:12 10:4 3. Wehen 21:14 10:4 4. Elz I 19:16 8:6 5. Wilhelm Tell Wiesbaden 18:17 6:8 6. Hohenstein 14:21 6:8 7. Bad Camberg I 12:23 2:12 8. Heftrich 8:27 2:12
Kreisklasse: Zum Kehraus standen noch zwei für die Tabellensituation unbedeutende Kämpfe auf dem Programm. Für Dietkirchen II ging es nur noch darum, die Runde ungeschlagen zu überstehen. Obwohl man nicht in Bestbesetzung antreten konnte, reichte es noch zu einem 1368:1334, da Widerpart Thalheim I ebenfalls durch Ersatz geschwächt antreten musste. Für Oberbrechen I galt es bei Bad Camberg II den Versuch zu starten, nicht ohne ein Erfolgserlebnis abzusteigen. Aber trotz der Steilvorlage durch die Kneippstädter, ein Schütze brachte es nur auf 284 Ringe, kamen die Brechener nicht über ein 1313:1336 hinaus. Beste Schützen: Ralf Kühr (Dietkirchen) 361, Meik Kausch (Bad Camberg) 360, Alexander Kremer (Thalheim) 351. Abschlusstabelle: 1. 1. Dietkirchen II 14136 19:1 2. Kirberg I 14149 16:4 3. Thalheim II 13860 10:10 4. Eisenbach I 14029 9:11 5. Bad Camberg II 13869 6:14 6. Oberbrechen I 13595 0:20
Großkaliber Kurzwaffe Oberliga Süd: Vor dem letzten Durchgang führten gleich vier Mannschaften punktgleich die Tabelle an und machen auch unter sich den Gruppensieger aus. Vor einer schwierigen Aufgabe stand hier der Vorjahreserste Lindenholzhausen I, der aber heuer leider auf die Mitwirkung des ehemaligen deutschen Meisters Wolfgang Schmidt verzichten musste, was sicher eine entscheidende Schwächung war. Als Gegner erwarteten die Lindenholzhäuser das als Favorit gehandelte Mühlheim-Dietesheim und zogen sich recht achtbar aus der Affäre. Werner Hillebrand erzielte gegen die Nummer eins des Gegners ein beachtenswertes 386:389. Thomas Kindler, amtierender zweifacher deutscher Meister, glich mit einem 383:381 aus und Jürgen Hilfrich brachte das heimische Team durch ein 380:371 sogar in Führung. Doch aufkeimende Hoffnungen zerschlugen sich, denn Ralf Hilzenthaler büßte bei seinem 371:382 elf Ringe ein, die das Mannschaftsresultat mit 1520:1530 negativ gestalteten, wodurch letztendlich ein 2:3 beklagt werden musste. Die zweite mitentscheidende Paarung zwischen Heftrich und Buchschlag ist erst für den 15. 12. angesetzt. Tabelle: 1. Mühlheim-Dietesheim 14:6 6:2 2. Buchschlag 10:5 4:2 3. Heftrich 7:8 4:2 4. Lindenholzhausen I 12:8 4:4 5. Stockstadt 2:18 0:8
Theo Jeuck, 11.12.2011
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